Umzug beendet und jetzt ist der Wurm drin

Am letzten Wochenende haben wir tatsächlich alle noch fehlenden Sachen umgezogen/in die MVA gefahren/zum weiter verschenken im ehemaligen Wohnzimmer aufbewahrt. Im Haus ist jetzt nur noch die Einbauküche vorhanden und die wird demnächst entfernt und auch fachgerecht entsorgt.

Aber dafür muss sich erst das Wetter wieder ändern. Noch am Montag sind wir mit kurzen Hosen vor dem Teich gesessen, schon zwei Tage später war der Garten unter einer 10 cm Schneeschicht verschwunden. Und ich habe mir einen lästigen Magen-Darm-Infekt eingefangen, der noch nicht ganz ausgestanden ist.

In der neuen Wohnung stehen noch etliche nicht ausgepackte Kisten herum und die Galerie (in der sich das neue Nähzimmer befindet) ist eiskalt. Solange das zweite Kinderzimmer nicht komplett isoliert ist, wird sich daran nichts ändern. Die Minusgrade der letzten Woche haben auch nicht dazu beigetragen, dass man sich dort wohlfühlen und schnell mal die Nähmaschine anwerfen kann.

Hoffen wir, dass der Mai wenigstens ein Wonnemonat wird, wenn der April nur macht, was er will 🙂

Bis demnächst,
Sonja 😉

Parkett: Geölt, nicht versiegelt

Zuerst die wirklich gute Nachricht: Der Boden in Schlafzimmer, Galerie (unterer Bereich) und Kinderzimmer (seit gestern!) ist fertig… In den ersten beiden sind sogar die Randleisten schon komplett angebracht, das heißt, unserer Wasserbettumzug kann wie geplant am 5. April stattfinden – und der Rest kommt dann am darauffolgenden Wochenende.

… Und der Boden ist geölt. Ob das jetzt die richtige Entscheidung war wird sich zeigen. Der Boden war vorher nämlich versiegelt, pflegeleicht in der Reinigung und hat im Großen und Ganzen noch ganz gut ausgeschaut. Aber unser Parkettleger hat uns versichert, dass er jetzt nur noch ölt und das Ausbessern von kleineren Kratzern so viel besser erfolgen kann.

Die etwas höheren Randleisten verdecken Gott sei Dank unsere etwas zu kurz geratenen Tapeten.

Und noch etwas habe ich heute fertig gestellt: Das unmögliche Schnittmuster. Das Binding sieht zwar nur von vorne sehr gut aus, aber immerhin habe ich die Ecken einigermaßen hinbekommen. Beim nächsten Mal – oh ja, ich mache natürlich noch eins, aber erst gegen Ende des Jahres – werde ich auch anders quilten. Bin gespannt, wo dieses hier zum Einsatz kommt.

Und weil vom Stoff noch einiges übrig war habe ich noch einen Badvorleger (Experiment mit farbigem Stoff nach dieser Anleitung) für meine Mama gebastelt. Da ist noch reichlich Luft nach oben, zwei Lagen Vlies waren offenbar doch zu voluminös und die Berechnung der Bindingbreite hat so überhaupt nicht gepasst (war auch kein Berechnen, sondern ein „müsste ungefähr so viel sein, also auf geht’s!“)

Wird auch noch mal probiert, allerdings mit einem anderen Vlies.

In den nächsten Tagen muss ich unbedingt noch meine Tasche mit Patchworkelement nähen, da sitze ich schon dran aber im Moment klemmt es kurz vor Schluss.

Und dann kommt der Umzug!

Bis demnächst,
Sonja 😉

 

 

Dekoration für Küche und Bad

In dieser Woche gibt es kein weiteres Zimmer zu bestaunen, denn leider sind Schlafzimmer, Kinderzimmer und die Galerie noch nicht ganz fertig. Aber in der nächsten Woche soll der Parkettboden gelegt, bzw. abgeschliffen werden und auch die neuen, höheren Randleisten werden dann angebracht. Dann können wir fast schon einziehen!

Ich war dennoch nicht untätig und habe Ofenhandschuhe für die Küche und ein Sitzpolster für ein Badschränkchen genäht.

Die Anleitung für die Ofenhandschuhe habe ich bei Pattydoo gefunden. Und dann etwas abgewandelt für meine Zwecke, denn leider hat das Aufeinandernähen der vier Schichten (Außenstoff Tea Time von Hamburger Liebe, zwei Schichten Thermolam, Futterstoff) nicht funktioniert. Beim ersten Versuch mit der Overlock hat sich das Vlies so verschoben, dass an ein Zusammennähen der einzelnen Teile nicht mehr zu denken war. Also wieder auftrennen, bügeln, alle Schichten mit einem uralten Textilkleber fixieren und dann absteppen. Im Abstand von genau 3 cm – kein Problem mit meinem Kantenführungslineal, das ich im Januar noch schnell mit dem Inch-Füßchen für den Quilt-Sew-Along bestellt habe. So viel zum Thema Bestellungen reduzieren…

Für das Sitzkissen im Bad haben wir bereits im April 2016 Stoff und Schaumstoffblock bestellt, allerdings habe ich erst im Januar damit begonnen.

Der Schaumstoffblock war ursprünglich genau so groß wie das Schubladenschränkchen und 6 cm hoch. Leider wussten wir da nicht, dass der beheizbare Handtuchhalter nur 4 cm Abstand zum Schränkchen hat. Also musste ich 10 cm des Blocks absäbeln, das Kissen reicht also nicht bis zur Wand. Allerdings ist es ganz toll geworden, ich habe einen Endlosreißverschluss eingearbeitet, damit man den Schaumstoff auch gut herausholen und den Bezug waschen kann. Für einen weiteren Bezug habe ich schon eine Idee, das wird auf jeden Fall etwas gepatchtes. Mal sehen, wie lange es diesmal dauert…

So, dann hoffen wir mal, dass der Boden nächste Woche gemacht wird!

Liebe Grüße
Sonja  😉

Das Wohnzimmer

Ein Raum, der uns mit dem roten Ledersofa nun richtig gut gefällt ist das Wohnzimmer. Damit wir auch hier mehr Platz haben, bzw. die Kinder im Blickfeld, wurde ja die Wand zwischen Küche und Wohnzimmer herausgerissen. Mittendrin steht nun der Esstisch, der beide Räume verbindet, dann folgt das Sofa und gegenüber befinden sich die Schränke. Dort soll später auch mal der Fernseher hinkommen. Mittlerweile haben wir allerdings das Fernsehen komplett gestrichen – bis auf einige DVDs der Augsburger Puppenkiste oder von Feuerwehrmann Sam. Ob er dort überhaupt zum Einsatz kommt?

Aus Schutt und Asche…

… ist das Wohnzimmer entstanden.

Es dient zur Zeit als Abstellraum, da die anderen Räume demnächst fertig gestellt werden.

Auf in den Endspurt! Es fehlen nur noch drei Räume…

Liebe Grüße
Sonja  😉

Die Abstellkammer

Klein aber fein – und seit einer Woche auch weiß gestrichen: das Kämmerle für allerlei Vorräte und (selten benutzte) Geräte:

Vorher war einfach nur die nicht gestrichene Raufasertapete drin. Diese wurde an einigen Stellen erneut angeklebt und dann geweißelt. Leider sind zwei Ecken so verwinkelt, beziehungsweise eng, dass wir uns dort eine individuelle Regallösung überlegen müssen – was aber weder am Holz, noch am Werkzeug scheitern sollte…

Dann bis nächste Woche!

Liebe Grüße
Sonja  😉