Der Paradiesvogel, aus dem ein Drache wurde, der wie ein Hai aussieht

In diesem Jahr haben wir uns im Kindergarten dazu entschlossen, das Kostüm vom letzten Jahr wiederzuverwenden. Zumindest die blauen Erwachsenenkostüme konnten so wieder eingesetzt werden, für die Kinder habe ich allerdings neu genäht.
Der wunderschöne Paradiesvogel hat sich in wenigen Stunden in einen Drachen verwandelt: Am Rücken wurden Zacken eingenäht, das Kostüm bekam zudem einen Bauch (oder „Feuer“, aber das wäre mit dem Reißverschluss zu aufwändig gewesen – deshalb haben das nur die Kinder bekommen). Die Kopfbedeckung wurde komplett neu hergestellt. Zacken und Zähne wurden eingenäht, die Augen und Nüstern aufgeklebt. Und damit auch Drachen überhaupt hören können, habe ich vorgestern spontan noch Ohren angebracht. Im Kopf selber ist ein wenig Füllwatte untergebracht.

Gestern hat der Kinderumzug stattgefunden. Das Wetter war leider nicht so schön wie im letzten Jahr, aber wenigstens hat es nicht geregnet. Vom Kirchplatz aus ging es in die Fuggerhalle – in diesem Jahr war die Straßenführung eine andere, deshalb standen weniger Zuschauer am Rand (und wir haben doch tatsächlich einige Süßigkeiten wieder mit nach Hause gebracht).

Vor der Halle haben wir noch ein Gruppenbild gemacht, und wer drinnen einen Platz ergattern konnte, hat mit Sicherheit noch ausgiebig zu Faschingsliedern getanzt. [Als wir durch die Halle gelaufen sind, hat mich nicht nur ein Kind als Hai bezeichnet, deshalb muss ich am Dienstag eventuell noch etwas an der Gesichtsbemalung feilen…]
Wir haben im nahegelegenen Supermarkt einen Kaffee getrunken und Faschingskrapfen gegessen und sind dann gemütlich nach Hause gelaufen 🙂

Ich bin gespannt, ob der Kindergarten im nächsten Jahr wieder am Umzug teilnimmt!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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2017 – Ein kleiner Jahresrückblick

Das Essen an Weihnachten hat allen sehr gut geschmeckt, sämtliche Reste wurden auch in den darauffolgenden Tagen verspeist – und die Kinder können ab sofort wahrscheinlich kein Blaukraut mehr sehen.

Da die Kinder gerade Ferien haben waren wir am Mittwoch im Aquarium, mit zwei Freundinnen, die ich schon Monate bzw. Jahre nicht mehr gesehen habe, und deren Kindern. Und das tollste waren nicht das Krokodil, die Schlangen oder die niedlichen Erdmännchen im neuen Gehege, sondern die „Arche Noah“ – ein kleines Holzschiff auf dem Kinderspielplatz. Selbst im langsam einsetzenden Regen waren Benjamin und Frederik nur schwer wieder davon loszubekommen.

Ich bin gespannt, was das nächste Jahr an Überraschungen für uns bereit hält, hier kommt erst einmal mein kleiner Jahresrückblick:

Januar: Der Umzug / Umbau ist in einer heißen Phase angekommen. Zwei Zimmer werden tapeziert, die Tapeten sind am Ende leider etwas zu kurz.

Februar: Wir vier laufen beim Kinderumzug als Paradiesvögel mit. Ab jetzt laufen wir mit dem Wagen und dem Laufrad in den Kindergarten.

März: Der Kindergarten singt beim Funkenfeuer und läuft zum Tannenberg. Beim Kinderwagen bricht während der Fahrt ein kleines Vorderrad, Benjamin macht einen Salto, wird aber zum Glück nicht verletzt. Wir bestellen Ersatzteile.

April: In der Woche vor Ostern ziehe ich Kisten und Krimskrams und mein Nähreich alleine um. Das Wasserbett wird ab- und aufgebaut. Und in der Woche nach Ostern folgt der Rest. Es ist geschafft. Dann kommt der Schnee und alle werden krank…

Mai: Mein 40. Geburtstag. Wir feiern mit 7 Kindern und 14 Erwachsenen. Es gibt Spezialitäten vom Grill.

Juni: Frederik lernt alleine aufs Fahrrad aufzusteigen und loszufahren (das Fahren an sich hat ja schon vorher gut geklappt).

Juli: Benjamins zweiter Geburtstag, das Altstadtfest findet auch in diesem Jahr statt. Jubiläum im Kindergarten mit einem tollen Tag der offenen Tür.

August: 3 Wochen Ferien. Wir gehen sehr viel ins Freibad. Familiensommerfest bei uns. Frederik fällt der erste Milchzahn aus.

September: Kindergartenwanderung bei schönstem Sonnenschein im September, passend zum Jahresthema. Am Tag darauf ist die Krippen-Wanderung zum Kennenlernen der neuen Kinder.

Oktober: Kinderfest in der Stadt, ebenfalls bei Sonnenschein. Frederik wird zum „Ritter der blauen Streifen“ geschlagen. Drei Tage später feiert er seinen fünften Geburtstag mit fünf Gästen. Frederik und ich nehmen außerdem an einem Wassergewöhnungskurs teil.

November: Uropa Wendelin feiert seinen 90. Geburtstag.

Dezember: Die Vorweihnachtszeit läuft sehr entspannt ab. Frederik bekommt das Froschabzeichen im Wassergewöhnungskurs. Weihnachten feiern wir wieder bei uns. Dieses Mal nicht so improvisiert wie 2016. Silvester feiern wir voraussichtlich zu fünft, mitsamt Onkel Martin. Unser Kinderwagen braucht schon wieder ein Ersatzteil, dieses Mal sind beide Aufhängungen für die Schieberstange gebrochen.

Insgesamt habe ich 2017 mehr als 170 Sachen genäht (Bestecktaschen, Serviettenhalter und meine verschenkten Taschen am Sommerfest sind hier nur einmal eingerechnet – der Herr der Lichterketten wird sowieso Schnappatmung bekommen, sollte er diese Zahl lesen…): Taschen, Shirts, Kleider, Röcke, Deko, Patchwork, Kissen, mal nützlich, mal lustig, immer lehrreich. 2018 werde ich erst einmal die Quilttops fertig stellen. Und dann den „Geometric Petrol“ von lillestoff vernähen, der hier schon sehr lange im Regal liegt. Vor allem Kinderkleidung machen, ich brauche erst einmal nichts mehr. Und dann langsam eine richtig tolle Hose in Angriff nehmen 😉

Etwas muss ich euch noch zeigen: ein Raglanshirt mit langen Ärmeln, hat das Christkind dem Onkel Martin gebracht. Passend zu Mütze und Kissen vom letzten Jahr 😉

Wir wünschen allen Familienmitgliedern, Freunden, Bekannten & natürlich allen Lesern einen guten Rutsch ins Jahr 2018! Möget ihr – wie im letzten Jahr – weise Vorsätze fassen…

Meine Vorsätze waren:

  • Weniger online bestellen, und vor allem keine Spontaneinkäufe in der Non-Food-Abteilung der Supermärkte. (Das hat gut funktioniert, die Spontaneinkäufe wurden deutlich reduziert und Kleidung habe ich für mich – bis auf Socken – eigentlich gar nicht gekauft)
  • Geschenkte Sachen innerhalb einer Woche testen, anziehen, essen, trinken, benutzen. (Hat fast geklappt. Drei Flaschen Wein, die ich zu meinem Geburtstag bekommen habe sind nicht gleich verbraucht worden. Zwei davon wurden an Weihnachten getrunken und die letzte wird beim Jahreswechsel geöffnet. Öl, Gewürze, Schokolade, Tee & Duschgel dagegen habe ich fristgerecht benutzt ;-))
  • Mehr Stoff verbrauchen und erst mal keinen mehr einkaufen. (Tja. Hat im Prinzip gut funktioniert. Mein Jersey-Stoffregal hat sich deutlich geleert, allerdings ist durch die ganzen Patchwork-Sachen das Baumwoll-Regal nun etwas voller. Aber Patchwork und Quilten gefällt mir so gut und da gibt es noch so viele Sachen zum Ausprobieren, da kommt der Stoff bestimmt im Laufe des Jahres weg…)
  • Mindestens einmal eine Gemüsekiste bestellen und was Leckeres daraus zaubern. Wird ins neue Jahr übernommen und auf zwei Kisten erhöht!

Daran will ich weiter festhalten. Zusätzlich will ich

  • Neue Walkingstrecken finden.
  • Mit Frederik im Sommer jeden Tag ins Freibad gehen, damit er dann im Oktober Lust auf einen richtigen Schwimmkurs hat.
  • Ordnung in unser Papierchaos bringen – und zwar, bevor meine Elternzeit vorbei ist.
  • Die Steuererklärung im Februar abgeben.
  • Mehr Barfuß laufen.
  • Die Kinder weiterhin jeden Tag mit Kinderwagen/Laufrad und Fahrrad in den Kindergarten bringen.

Lasst auch in diesem Jahr ein paar wenige Raketen steigen und die Korken knallen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Sommer im Herbst ❤

Wer hätte das gedacht? Mitten im Oktober kann man wieder die kurzen Hosen aus dem Schrank holen, mit Shirts draußen rumlaufen und stundenlang im Garten spielen. Das Wetter der letzten Tage war wirklich traumhaft, wir haben die Sonnenstrahlen sehr genossen. Ich habe inzwischen noch drei Mal meine zufällig gefundene Walking-Strecke absolviert. So sah es unterwegs am Dienstag aus:

Benjamin hat endlich die 85 cm geknackt und deshalb ein neues Laufrad bekommen. Sein Pukylino hatte 4 Räder, das neue Puky hat nur noch 2. Er übt auch schon fleißig und es wird nicht mehr lange dauern, bis er damit auch mal zu Oma und Opa fahren kann.

Vorgestern war Elternabend im Kindergarten – für den gemütlichen Teil mussten alle Anwesenden in Gruppen entweder Häppchen, Getränke oder Deko herrichten. Das wurde dann alles in der Turnhalle präsentiert und man hat sich bei dem einen oder anderen Glas auch noch toll unterhalten. Lecker!

Ein sehr schöner Monat bisher – und morgen werden Kürbisse geschnitzt, wir haben heute schon zwei sehr große Exemplare beim Kürbisstand besorgt.

Bis demnächst
Sonja 😉

Die Ferien sind aus …

… und hier knirscht es im Gebälk. Also genauer gesagt in meinem rechten Knie. Anfang August war ich noch gespannt, ob ich wenigstens bei meinen 4 Sew-Alongs mitnähen kann. In den Ferien habe ich dann rausgefunden, dass – wenn die Kinder schlafen – ein leises Nähen auf langsamster Stufe durchaus möglich ist ohne das ganze Haus zu wecken. Vom Ausschneiden, Verzieren und Planen ganz zu Schweigen. Ich war also sehr produktiv und habe bei einer spätabendlichen Aktion mein Knie am Nähtisch angeschlagen. Natürlich sofort mit einem Kühler behandelt, aber eine Woche später hat es begonnen, beim Treppensteigen zu knirschen. Und leider ist es bis heute noch nicht verschwunden. Da es im Moment weder Schwellung noch Schmerz gibt kann man leider auch keine weiteren Maßnahmen einleiten, meine Ärztin war jedenfalls zuversichtlich, dass sich das von alleine wieder gibt. Falls jemand schon mal ähnliche Geräusche gehört hat, ich bin für Tipps sehr dankbar!

In den drei Wochen waren wir im Zoo, sehr oft im Freibad, noch öfters im Garten (und haben mit dem Pool mittlerweile drei Stellen im Rasen ruiniert), in der Eisdiele, im Biergarten, Pizzaessen und haben auf dem Balkon UNO gespielt. Geht jetzt auch schon verdeckt 😉

Und genäht habe ich zwei „Packs ein“ von farbenmix in der Variante ohne Verlängerung, eine davon ist ein Geschenk, deshalb wir hier nur ein kleiner Ausschnitt von der blauen Version gezeigt. Die andere trage ich mit Begeisterung 😉

Und zwei Mal die „Mal- und Kreativtasche Claudi“ von SticKUHlinchen, die es auch im Laufe des Nähkongresses im April gab. In der Mädchen- und Jungenversion. Die Jungenversion wurde auch schon in Biergarten und Pizzeria getestet – und für gut befunden. Neben allerlei Malsachen haben nämlich noch ganz viele Autos platz.

So, dann genießen wir die letzten Augusttage noch!

Bis demnächst,
Sonja 😉