Es kann losgehen!

Alle Adventskalender sind befüllt und verteilt. Ich freue mich besonders auf die Farbenmix Adventkalendertasche und natürlich die AFS-Päckchen 😉

Heute ist Bastelabend im Kindergarten, da werde ich unsere weihnachtliche Dekoration noch um zwei wunderschöne Stücke erweitern: Einen Adventskranz aus Holzblöcken und einen Papierengel. Bilder folgen 😉 Einen Türkranz hätte man auch basteln können, den habe ich aber daheim selbst gemacht. Also geschmückt, den fertigen Kranz habe ich auf dem Markt erstanden.

Inzwischen kann ich auch prima mit der Heißklebepistole umgehen…

Der Quiltalong geht bald zu Ende und morgen entscheidet sich, ob ich zwei Blöcke noch einmal neu nähen muss weil die Farbe einfach nicht zum Gesamtbild passt. Rückseitenstoff und Vlies sollten heute ankommen. Quilten und das Anbringen eines Bindings habe ich inzwischen auch schon etliche Male geübt. Beim letzten Tischdeckchen wurde das Binding per Hand angebracht. Ich muss sagen, das Ergebnis überzeugt. Vor allem die Vorderseite sieht sehr aufgeräumt aus. Leider weiß ich nicht, ob ich beim großen Quilt auch so viel Geduld aufbringen kann.

Und beim Recherchieren nach Rückseitenstoff, Vlies und Anordnung bin ich bei Katharina auf einen Tischläufer und Bestecktaschen gestoßen. Und habe mir erst mal die Bestecktaschen vorgeknöpft. 2013 habe ich schon mal welche „probiert“, nach einer ziemlich schlechten Anleitung aus dem Kreativbuch Nähen (es sollte Leinenstoff verwendet werden, das Vlies wurde nicht genau benannt, also für einen Anfänger gänzlich ungeeignet – und dementsprechend sehen die Taschen auch aus). Ich habe die alten Bestecktaschen angeschaut, befüllt und für zu klein befunden. Also das Schnittmuster vergrößert, eine Paspel eingebaut – wie Katharina – und unten mit Matratzenstich geschlossen. Faszinierend, wie man sich weiterentwickelt. Und wie schnell die Bestecktaschen genäht sind.

Der Tischläufer (verkleinert, nach einer Anleitung von Rachel) ist noch am Entstehen. Vorderseite und Rückseite sind schon fertig und werden gerade mit Sprühkleber an das Thermolam fixiert – hoffe ich. Fehlt ja nur noch quilten und der Rand 😉 Aber bis Weihnachten sollte das zu schaffen sein.

So, dann arbeite ich mal weiter, es hat gerade wieder begonnen zu schneien!

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Die Vorfreude auf Weihnachten ist schon da…

… aber leider auch eine schlimme Erkältung. Husten und Schnupfen greifen hier gerade um sich, wahrscheinlich waren wir letzten Donnerstag zu lange draußen. Alle hatten kalte Füße trotz Winterstiefeln und das Wetter war ziemlich ungemütlich.

Heute ist mein „Alles für Selbermacher“-Adventskalender angekommen (ich habe im März spontan beschlossen, dass ich den unbedingt haben muss, denn mir wurde letztes Jahr keiner gefüllt) – und Farbenmix hat die Adventskalendertasche angekündigt – und ich habe sämtlichen Schnickschnack griffbereit! Falls von der nähenden Verwandtschaft jemand mitmachen will und es am Zubehör fehlt, bitte melden 🙂

Frederik hat von einem spontanen Spielenachmittag bei einem Freund eine tolle Weihnachtsdekorationsidee mitgebracht: mit Pailletten geschmückte Styroporkugeln. Die Herstellung würde bestimmt die Hand-Auge-Koordination fördern, wenn man nur genügend Geduld hätte… Aber er schlägt sich tapfer, und ich habe auch schon eine gemacht (wieder etwas gefunden, das unheimlich entspannt).

Paillettenbesetzte Styroporkugeln
Selbstgemachter Baumschmuck

Jetzt brauchen wir nur noch einen Baum 😉 Und eine Idee, wie wir die Kugeln da dran hängen. Sind nämlich ganz schön schwer geworden durch die vielen Nadeln…

Bis demnächst,
Sonja 😉

Frosch-Abzeichen

Frederik und ich machen gerade einen Wasser-Gewöhnungskurs der Wasserwacht. Nach insgesamt acht halbstündigen Einheiten in der Kleinschwimmhalle mit gefühlten 20 Grad Wassertemperatur wird er hoffentlich keine Angst mehr haben, wenn ein bisschen Wasser in die Augen tropft – und bereit sein für einen Schwimmkurs. Schon im zweiten Training hat er sich mit Schwimmflügeln sehr gerne alleine im Wasser bewegt, inzwischen will er nicht mehr gehalten werden. Gestern ist er bei einer Aufgabe sogar von der Treppe zwei Stufen ins Wasser gesprungen und mit dem Kopf untergetaucht, aber auch das war offenbar auszuhalten. Mitte Dezember bekommt er dann hoffentlich das Frosch-Abzeichen (ein grüner Frosch – der natürlich Günter heißt – schaut sich ab und zu an, was die Kinder sich im Wasser alles trauen) und geht mit mir dann anschließend gerne in ein Hallenbad. Unser erster Versuch – mit etwa zweieinhalb Jahren – endete bereits nach 5 Minuten, er sagte schon in der Umkleide „Da ist ja alles nass…“ und ich habe es dann nicht geschafft, mit ihm nur mal kurz in ein – warmes – Becken zu gehen.

Jetzt ist schon wieder fast der halbe November vorbei und mit meinen Projekten bin ich noch nicht sehr weit gekommen. In diesem Monat benutze ich mal wieder Materialien, die hier sonst nicht so oft zum Nähen verwendet werden: Leinen, Filz, Polyester in Wildlederoptik und Strickstoff. Manche davon sind wirklich außergewöhnlich fusselig, flutschig, faltig…

Mal sehen, ob das noch was wird 😉

Aber wenigstens habe ich bis jetzt drei von vier Stick-UFOS beenden können. Tadaaa:

Ist fast so entspannend, wie Blöcke nähen – allerdings wesentlich geräuscharmer. Eine fast fertige Tischdecke mit Mohnblumen habe ich noch gefunden, sollte ja eigentlich kein Problem sein, die vor dem Frühling zu beenden, oder?

Wir sind alle neugierig, ob morgen Nacht der erste Schnee fällt! Mit dem Aufhängen der Lichterketten haben wir jedenfalls heute schon begonnen.

Jetzt muss ich noch ein Geburtstagsgeschenk verpacken…

Bis demnächst!
Sonja 😉

Lost in Einöde Amerika

Was war das gestern für ein tolles Wetter am Vormittag! Ich habe mir gegen 10 Uhr die Walkingstöcke geschnappt und wollte mal eben schnell eine Runde im Wald drehen. Offenbar kenne ich mich in unserem „neuen“ Wald noch nicht so gut aus, denn ich bin wohl einmal nicht abgebogen beziehungsweise falsch abgebogen und auf einer Maiswiese mitten im Wald gelandet. Der Mais wurde gerade gehäckselt und abwechselnd auf 2 Traktoren mit Anhänger verladen und im Hintergrund stand ein Häuschen umgeben von Hecken und Bäumen. Zu diesem Zeitpunkt habe ich bemerkt, dass ich keine Ahnung hatte, wo ich gerade war. Aber das Wetter war toll, deshalb bin ich einfach noch ein Stück weiter geradeaus gelaufen. Am Häuschen vorbei. Dort stand auf dem Briefkasten „Einöde Amerika“, da habe ich fast einen Schock bekommen. Ich war ziemlich weit entfernt von dem Weg, den ich eigentlich nehmen wollte und musste erst mal überlegen, welche Richtung ich nun einschlagen muss. Nach weiteren 10 Minuten durch Feld und Flur erreichte ich dann aber die nächste bekannte Straße und bin ohne weitere Wald-Experimente ein ganzes Stück auf dem Radweg in Richtung Städtle gelaufen. Nach einer Stunde war ich wieder daheim, ausgelaugt und durstig, aber auch ein bisschen stolz, dass die große Runde so toll geklappt hat.

Dieser „Ausflug“ hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und meinen Entdeckergeist geweckt. Wir müssen die Gegend hinter dem Haus demnächst unbedingt zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden!

Der September war übrigens doch nicht ganz so blöd, es sind noch ein paar tolle Sachen entstanden:

Zum Beispiel Frederiks Geburtstagsshirt das unbedingt noch eine goldene Krone auf der Vorderseite bekommen muss. Die Farben hat er sich rausgesucht. Das Shirt ist – wie bei Benjamin – „Bene“ von Rockerbuben. Ich liebe es, da kann man so schön mit Farben und Resten arbeiten. Dann das Geburtstagsgeschenk für meine Mama, ein gequilteter Dresdner Teller. Außerdem ein verstürzter Dresdner Teller in rosa-blau – ein UFO aus meiner Patchworkkiste. Meine kurze Yoga.HOSE – zu der ich gerade noch ein Raglan-Shirt mache. Apfelrosen in Blätterteig – endlich mal ein tolles Rezept aus unserer Zeitung.

Und ich habe endlich wieder mit dem Sticken weitergemacht. In einer Kiste liegen nämlich noch viele Stick-UFOs die alle einmal beendet werden wollen. Den Anfang macht ein Kissen mit dicken Fäden, das nimmt in der Kiste am meisten Platz weg und dürfte bald fertig sein… Begonnen habe ich damit übrigens im letzten Oktober bei Benjamins Kita-Eingewöhnung. Also Zeit wird’s!

Ich freu mich auf den Oktober, nächste Woche wird hier Kindergeburtstag gefeiert!

Bis demnächst,
Sonja 😉

September…

…mag ich nicht, in diesem Jahr. Schon 2/3 sind vorbei und zu meinem September passt eigentlich nur „Wake me up when september ends“. Bisher war dies der Monat des Auftrennens. Und der Monat des Sports – was ja eigentlich gut ist, aber dadurch wird die Zeit an der Nähmaschine weniger und wenn diese begrenzte Zeit dann auch noch mit Auftrennen, Ändern oder in die Tonne werfen belegt ist, dann hat man das Gefühl, gar nichts mehr zu schaffen…

Also angefangen hat der September gar nicht so schlecht, immerhin sind endlich die Polster für zwei weiße Stühle fertig geworden. Auf einer Seite mit Jeans-Patchwork, auf der anderen mit beschichteter Baumwolle – sehr gut, wenn das Kind drauf sitzt und Essen runtertropft. Leider konnten die Auflagen noch nicht einmal auf dem Balkon getestet werden, da die Temperaturen hier seit drei Wochen gefühlt nicht über 15 Grad kommen. Aber der nächste Sommer kommt bestimmt 🙂

Dann habe ich noch einen Pulli für Frederik genäht, wir haben Einladungen für seinen Geburtstag gebastelt und bei meinen Projekten war bzw. ist einfach der Wurm drin…

Deshalb beschäftige ich mich gerade mit ganz anderen Sachen: Kürbisrezepte ausprobieren, Geburtstagsgeschenke und -Shirts erstellen, auf dem Balkon meditieren, mit Krippe und Kindergarten zum Wandern und Brotzeiten gehen (denn in diesem Jahr ist das Motto „So leben wir gesund und munter – Fit durch das Kindergartenjahr!“)

Ich hoffe das hilft, um wieder in die richtige Spur zu kommen, es wartet nämlich ein ganz toller Jacquard drauf, in einen Mantel verwandelt zu werden – und dann bitte ohne Auftrennen!

Bis demnächst,
Sonja 😉