Verrückt…

Dieses Wort beschreibt nicht nur den diesjährigen Februar mit dem äußerst kurzen Fasching, sondern auch meinen Geisteszustand. Ich weiß nicht, ob es an der Fertigstellung des Samplerquilts lag oder daran, dass die Faschingskostüme – bis auf Kleinigkeiten – schon am ersten Februar fertig waren [am Nähabend zwei Tage vorher hat das noch ganz anders ausgesehen – meine Maschine weigerte sich, vier Lagen Fleece zusammenzunähen und ich brauchte alleine zwei Stunden um sämtliches Zubehör für unsere vier Kostüme auszuschneiden].
Jedenfalls habe ich am zweiten Februar mal kurz in Nadras Tutorial für den Bright Hopes-Block reingeschnuppert und am Abend gleich losgelegt. Und weil man nicht mehr aufhören kann, wenn man mal mit diesem Block angefangen hat, sind nicht nur meine Blöcke für den RowByRow-Quilt entstanden, sondern auch 70 (!) weitere kleine Blöcke, die im Moment zu zwei Quilts verarbeitet werden.

Die Version mit den kleinen Blümchen wird ein Tischläufer und aus dem anderen wird ein Babyquilt. Für die Rückseite muss ich mir noch was überlegen – und hoffen, dass das nächste Baby im Bekanntenkreis ein Mädchen wird 😉


Dann habe ich noch einen No Point Stars-Quilt begonnen, um die Weihnachtsstoffe abzubauen. Ich brauche 30 Blöcke für den Quilt, 18 habe ich schon fertig und fünf sind gerade am Entstehen.

Wenn das in diesem Tempo weitergeht, wird der bestimmt bis Weihnachten fertig 😉

Bei der Herstellung der „Zacken“ bleiben ganz viele kleine 2 1/4 “ Quadrate übrig, aus denen man bestimmt auch noch was zaubern kann. Seid also gespannt!


Und weil das ja alles noch nicht reicht, habe ich mich entschieden, auch in diesem Jahr beim Taschenspieler Sew-Along von Emma mitzumachen. Der beginnt am Montag und ich werde versuchen, alles aus bereits vorhandenen Materialien zu nähen. Bei den ganz großen Taschen wird das schwierig, aber durchaus machbar. An diesem Wochenende werde ich erst mal alle Schnittmuster ausdrucken und kleben.


Hier noch zwei Bilder vom wunderbar sonnigen Faschingsdienstag:

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir beim Umzug ungefähr so viele Bonbons eingesammelt, wie wir beim Kinderumzug verteilt haben. Die Kinder sind dann mit dem Opa heimgelaufen und wir konnten noch ganz entspannt ein paar Radler genießen 😉

Bis demnächst,
Sonja 😉

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Der Paradiesvogel, aus dem ein Drache wurde, der wie ein Hai aussieht

In diesem Jahr haben wir uns im Kindergarten dazu entschlossen, das Kostüm vom letzten Jahr wiederzuverwenden. Zumindest die blauen Erwachsenenkostüme konnten so wieder eingesetzt werden, für die Kinder habe ich allerdings neu genäht.
Der wunderschöne Paradiesvogel hat sich in wenigen Stunden in einen Drachen verwandelt: Am Rücken wurden Zacken eingenäht, das Kostüm bekam zudem einen Bauch (oder „Feuer“, aber das wäre mit dem Reißverschluss zu aufwändig gewesen – deshalb haben das nur die Kinder bekommen). Die Kopfbedeckung wurde komplett neu hergestellt. Zacken und Zähne wurden eingenäht, die Augen und Nüstern aufgeklebt. Und damit auch Drachen überhaupt hören können, habe ich vorgestern spontan noch Ohren angebracht. Im Kopf selber ist ein wenig Füllwatte untergebracht.

Gestern hat der Kinderumzug stattgefunden. Das Wetter war leider nicht so schön wie im letzten Jahr, aber wenigstens hat es nicht geregnet. Vom Kirchplatz aus ging es in die Fuggerhalle – in diesem Jahr war die Straßenführung eine andere, deshalb standen weniger Zuschauer am Rand (und wir haben doch tatsächlich einige Süßigkeiten wieder mit nach Hause gebracht).

Vor der Halle haben wir noch ein Gruppenbild gemacht, und wer drinnen einen Platz ergattern konnte, hat mit Sicherheit noch ausgiebig zu Faschingsliedern getanzt. [Als wir durch die Halle gelaufen sind, hat mich nicht nur ein Kind als Hai bezeichnet, deshalb muss ich am Dienstag eventuell noch etwas an der Gesichtsbemalung feilen…]
Wir haben im nahegelegenen Supermarkt einen Kaffee getrunken und Faschingskrapfen gegessen und sind dann gemütlich nach Hause gelaufen 🙂

Ich bin gespannt, ob der Kindergarten im nächsten Jahr wieder am Umzug teilnimmt!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Ein produktiver Januar geht zu Ende…

Unglaublich! Da habe ich mir Anfang Januar eine kleine To-Do-Liste geschrieben und stelle fest, dass davon nur ein Punkt nicht bearbeitet wurde – und einige Dinge neu dazugekommen sind und auch erledigt wurden. Dafür habe ich aber zwei Quilts komplett fertig gestellt, bei denen in diesem Monat nur die Fertigstellung des Tops auf meiner Liste stand. Und gestern war ja auch noch der Kostümnähabend im Kindergarten… Wer an der Geschichte von Blut, Schweiß und Tränen interessiert ist, muss sich allerdings noch ein bisschen gedulden. Ich bin noch nicht fertig, es sind aber auch noch neun Tage bis zum Kinderumzug. Ist also zu schaffen!

Im Garten blüht es schon an einigen Stellen und die Kinder haben einen Holzhaufen für den Salamander gebaut, der heute Nachmittag bei einem „Feuerwehreinsatz“ gelöscht werden musste – also der Holzhaufen. Und der Vogel vom letzten Beitrag ist doch noch was geworden. Die grauen Haare wurden zwischenzeitlich wieder mit einem Rotton überdeckt.

Letzte Woche habe ich im Kindergarten einen Kinderschminkkurs besucht (und wirklich tolle Sachen gelernt: „Lieber übermalen als wegwischen“ und „Glitzer hilft immer!“). Nachdem er anfangs noch skeptisch war, durfte ich Frederik am Wochenende doch tatsächlich in einen (nennen wir es mal) Leopard verwandeln.

In diesem Monat ist mir ein Zitat von Henry Ford unter die Augen gekommen („Whether you believe you can do a thing or not, you are right.“) und ich habe festgestellt, dass darin wirklich mehr als ein Körnchen Wahrheit steckt. Wahrscheinlich war ich deswegen so motiviert, endlich den Samplerquilt 2017 abzuschließen. Hier ist das Ergebnis. Gestern Abend habe ich mich kurz auf dem Sofa darin eingewickelt – traumhaft… 😉 Mal schauen, ob es dem Row by Row Quilt ähnlich ergeht.

Zudem bin ich neugierig, was der Februar mit sich bringt. Morgen hat hier jemand Geburtstag, aber leider haben wir noch keinen Termin gefunden, um wenigstens mit der Familie bei Kaffee und Kuchen zusammenzusitzen. Es steht allerdings schon fest, welche Zutaten der Kuchen haben darf: Auf jeden Fall Schokolade und KEINE Haselnüsse.

Bis demnächst
Sonja 😉

Star Spangled Quilt

Der Muskelkater von Bowling und Faszientraining war weit weniger schlimm als befürchtet. Aber vorhanden… Dennoch habe ich es geschafft, eine eher kleine Decke zu beenden: Der Star Spangled Quilt ist fertig!
Die Kinder passen gut drunter, bei mir werden lediglich die Beine bedeckt. Trotzdem wird es darunter wohlig warm 😉

Bei diesem Projekt konnte ich wieder eine Menge Erfahrung sammeln: Jetzt weiß ich, dass der 6 Köpfe – 12 Blöcke Quilt so groß werden muss, dass ich mich damit bei einem Schneesturm auf dem Sofa verkriechen kann. Das Binding hab ich hier versuchsweise aus allen Farben zusammengestellt, irgendwo habe ich gelesen, dass man die Streifen auch gerade zusammennähen kann. Allerdings wirkt das Binding stabiler, wenn es schräg zusammengenäht wird. Deshalb wurde hier zum Annähen auch ein Quiltstich der Nähmaschine verwendet. Vielleicht wirkt sich das auf die Haltbarkeit aus 🙂
Gequiltet habe ich die Decke mit demselben Quiltstich, einfach diagonal durch die 5″-Blöcke von links nach rechts. Am Ende habe ich noch 5 Quadrate ebenfalls mit diesem Stick umrandet.

Beim Herstellen des Bindings sind eine Menge Streifen übriggeblieben, die dann kurzerhand weiterverarbeitet wurden. Zu einem Tischdeckchen. Kann auch als Toillettenvorleger oder Schuh-Abstell-Unterlage verwendet werden. Oder man stellt eine Pflanze drauf – aber dann geht die schöne Wirkung des rot-weißen Mittelteils verloren.

Bevor dieses Deckchen gequiltet wurde habe ich zum ersten Mal alle Quilt- und Zierstiche meiner Nähmaschine mit den vorgeschlagenen Füßchen und Einstellungen ausprobiert. Auf einem Quiltsandwich, bestehend aus einer alten weißen Tischdecke mit einer Schicht Thermolam dazwischen. Tja, das hätte ich wahrscheinlich schon viel früher machen sollen… Da sind tolle Stiche dabei!

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Mal schauen, welche davon es auf die große Decke schaffen…

Das Wetter in den letzten Tag war ja recht stürmisch bis schneereich, aber vor zwei Wochen waren Benjamin und ich auf unserem obligatorischen Baustellenspaziergang bei Sonnenschein in der Stadt unterwegs, da sah es so aus:

In einem Schaufenster werden sogar noch die Getränke von „Dinner for One“ beworben.

So, dann setzte ich mich mal wieder an das Abschiedsgeschenk für eine von Frederiks Erzieherinnen: Ein mit Watte gefüllter Vogel. Die Anleitung ist allerdings so schlecht, dass man davon graue Haare bekommt…

Bis demnächst
Sonja 😉

 

Das fängt ja gut an…

Da hat dieses Jahr so schön begonnen…

  • mit einem Feuerwerk, das man kilometerweit sehen konnte,
  • einem kleinen Workshop mit guten Freundinnen, bei dem tatsächlich drei Shirts entstanden sind,
  • einem neuen Wäschesack, der – etwas abgeändert – aus dieser Anleitung entstanden ist,
  • einer Familienmitgliedschaft im hiesigen Sportverein (und morgen besuche ich schon den ersten Kurs)
  • einem Maschinenerfindungsprojekt im Kindergarten,
  • einem mittlerweile wieder reparierten Kinderwagen

… und am Sonntag hätte beinahe ein kaputter Föhn einen Zimmerbrand verursacht. Während ich Frederik die Haare föhnte, bemerkte ich plötzlich Rauch und schaltete den Föhn wieder ab. Doch irgendwas war schon durchgeschmort und noch während ich ihn in meiner Hand hielt, hat sich der Föhn wieder angeschaltet. Geistesgegenwärtig habe ich den Stecker gezogen und das qualmende Ding ins Waschbecken gelegt. Das Bad hat fürchterlich gerochen und wir haben in der Küche mit dem Ersatzföhn weitergemacht 😉

Mit dem Row By Row-Quilt von den 6 Köpfen habe ich auch schon begonnen, die Stoffe stehen fest, sie sind dieses Mal bunt und dezent gemustert. Die Vorbereitungen für das Faschingskostüm laufen auf Hochtouren, allerdings werden wir wohl erst am 30.01. einen Näh- und Bastelabend im Kindergarten veranstalten können. Nächste Woche gehe ich zum Bowlen mit alten und neuen Kollegen. Und falls ich vor lauter Muskelkater noch nähen kann, mache ich spätestens nächste Woche das Blöcke-Quilttop vom letzten Jahr fertig!

Bis demnächst,
Sonja 😉