Der POÄNG ist wieder schön – Upcycling mit allem Drum und Dran!

Juli – ein Monat voller Geburtstage, Sommerfesten und dem KITA-Jubiläum. Das hat am Samstag bei allerschönstem Wetter mit einem Gottesdienst und anschließendem Tag der offenen Tür stattgefunden und hat Frederik sehr gut gefallen. Er wäre am liebsten noch Stunden lang geblieben um mit seinen Freunden zu spielen. Benjamin haben vor allem die Pommes geschmeckt.

Aber bei all dem Kuchen backen und organisieren habe ich nebenbei ein großes Projekt in Angriff genommen: Rettet den Fernsehsessel!

Wer kennt ihn nicht, den POÄNG? Vor etwa 10 Jahren habe ich einen Fernsehsessel gebraucht und mir einen POÄNG inklusive Hocker geleistet. Leider konnte man den Bezug nicht waschen. Und leider stand der Sessel vor dem Umzug in der Küche, weil das der einzige Ort war, an dem er Platz hatte – unter einem ausklappbaren Tisch, natürlich auch von IKEA. Von dem Tisch ist mir ein Joghurt auf den Stuhl gefallen, und Teeflecken hat er auch abbekommen…

Diesen komischen Bezug gibt es grad gar nicht mehr zu kaufen, die meisten, die jetzt erhältlich sind kann man auch waschen… Hätte ich das mal früher beachtet. Aber Gott sei Dank habe ich eine Anleitung gefunden, selbst einen Bezug zu nähen. Für das Kopf-Kissen mit den Druckknöpfen und den Hocker habe ich selbst was ausgetüftelt. Passt, wackelt, hat Luft, lässt sich verschließen – und vor allem wieder abziehen und waschen 😉 Was will man mehr?

In der Galerie ist somit eine kleine Wohlfühloase entstanden. Die andere Seite muss dafür natürlich noch gründlich entrümpelt und aufgeräumt werden…

Es gibt nun also den Sesselbezug mitsamt Kissen, den Hockerbezug, ein normales Kissen und einen Zeitungsständer aus einer wunderbar weiß-grün-gestreiften Sondergrößen-Bettwäsche. Und wie ich von meiner Mutter erfahren habe, war die auch von IKEA. Passt also 😉

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Als der Sessel fertig war und noch Stoff übrig, habe ich noch schnell einen Zeitschriftenständer genäht. Dieses tolle Tutorial habe ich schon vor drei Jahren gefunden und mir vorgenommen es auch umzusetzen. Endlich hat es geklappt. Natürlich mit mehr Fächern und einer Möglichkeit Stifte und Papier anzubringen – damit man neue Ideen gleich festhalten kann.

Bis demnächst
Sonja 😉

 

Mach 3 aus 1!

Letzten Samstag habe ich noch mal die Anleitung für den Patchworkblock „Pineapple“ durchgelesen und bin bei Gesine auf diese tolle Wendetasche von der Initiative Handarbeit aufmerksam geworden. Da das Zubehör dafür vorrätig war, habe ich am Sonntag das Schnittmuster ausgeschnitten und die Stoffe rausgesucht und gestern Vormittag wurde die Tasche genäht.

Die Tasche kann groß oder klein oder gewendet getragen werden.

Das Schnittmuster besteht aus 2 Teilen, die jeweils für Außen- und Innenstoff zugeschnitten werden müssen. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Verzierungen, Webbänder und Karabinerhaken können problemlos integriert werden. Auf der Website habe ich eine Variante mit Schlüsselanhänger gesehen und beschlossen, dass dieser definitiv eingebaut wird. Am Freitag war nämlich Kita-Grillfest und ich war überzeugt, meinen Autoschlüssel verloren zu haben – Gott sei Dank ist er wieder aufgetaucht. Mit dieser Tasche wäre das nicht passiert 😉

Die Innenseite ist aus beschichteter Baumwolle, also ist der Inhalt auch bei Regen ruckzuck geschützt. Den Stoff „Sugar, Baby?“ von Hamburger Liebe verwende ich sehr gerne, den kann man passgenau ausschneiden und das Werk sieht auch nach dem Zusammennähen sehr harmonisch aus.

Alle die noch mit nähen wollen haben noch bis zum 30.06.2017 Zeit! Also los: Tasche nähen und auf dem Blog oder Pinterest oder Instagram mit dem Hashtag #machdeinding2017 posten!

Bis demnächst,
Sonja 😉

@DORIFE
Diese Tasche eignet sich sehr gut für unseren Weihnachtsworkshop! Sollten wir uns merken 🙂

UPDATE am 30.07.2017

Kann Kunstleder „schlecht“ werden? Meine Aufhängekonstruktion für den Kinderwagen hat nur zwei Wochen gehalten und musste dann wegen Einrissen zur Reparatur. Nach dem Auftrennen der Tasche und Entfernen des Kunstleders habe ich die Taschenteile an den relevanten Stellen noch mit H310 verstärkt und dann ein dickes Gurtband angenäht. Die Kombination aus Kunstleder und Gurtband von der ersten Version war zu optimistisch angebracht, ich habe nämlich unter dem Kunstleder das Snappap vergessen 😉 Mit ziemlicher Sicherheit hätte es sonst gehalten…

 

Ein Wonnemonat verabschiedet sich!

Das war ein Mai, meine Güte! Es war ja nicht vorherzusehen, dass das Wetter schon fast sommerliche Ausmaße annimmt. Aber wunderbar nach diesem Schneechaos Ende April!

Seit meiner Teilnahme bei 6Köpfe – 12Blöcke bin ich ein großer Fan der YouTube Seite der Missouri Star Quilt Company. Ich liebe die Quilt Snips und habe deshalb Anfang Mai mit einer Chevron-Decke begonnen. Aus zwei Charm-Packs mit je 42 Teilen, einmal in schwarz und einmal in verschiedenen Rottönen ist innerhalb von vier Vormittagen das entstanden:

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Es gibt eine tolle Anleitung dafür. Sieht einfach aus. Ist es auch. Nur habe ich in meiner Euphorie unterschätzt, wie viele Teile man schließlich bügeln und wieder zusammen nähen muss (aus den 84 Quadraten werden 168 HSTs, die dann gebügelt, getrimmt und anders angeordnet wieder zusammengenäht werden müssen, dann hat man wieder 42 größere Quadrate, die auch wieder aneinandergenäht werden müssen, hierbei muss außerdem noch der Farbverlauf betrachtet werden…).

So sah es zu Beginn aus, da dachte ich noch, dass man auf den Fotos die einzelnen Rottöne auch unterschieden kann. Das hat leider nicht so recht geklappt, die letzten roten Quadrate sehen alle irgendwie gleich aus 😉

Zwischendrin hatte ich die Qual der richtigen Anordnung und im Moment muss ich mir noch überlegen, wie man da eine Decke draus macht. Der Abfall hat sich bis jetzt aber in Grenzen gehalten 🙂

Und aus den beiden übrigen Quadraten ist noch ein kleiner Untersetzer entstanden.

Dann habe ich noch die kleine Kameratasche Amelie von Kreativlabor Berlin genäht.

Und für den Grillmeister zu meinem Geburtstagsfest ein Shirt geplotted (frei nach einem AWG-Werbeprospekt zum Vatertag):

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Vom wirklich sehr schönen Geburtstagsfest haben wir nur wenige Bilder gemacht, leider kein einziges mit den gegrillten Köstlichkeiten – oder dem Grill. Aber deshalb wird hier jetzt auch nichts weiter verraten, alle mitlesenden Verwandten dürfen sich schon mal auf das Familienfest im August freuen, dann hat der Auftragsgriller den Grill noch besser im Griff und weitere Köstlichkeiten im Angebot. Die Blümchen habe ich übrigens von drei tollen Frauen zu meinem Geburtstag bekommen – ein kleines Ständchen war auch noch dabei 🙂

Gestern habe ich persönlich unsere Steuererklärung abgegeben und anschließend noch ein paar Kollegen besucht. Und seit drei Tagen besitze ich eine Jahreskarte für das Freibad, die gerade intensiv genutzt wird.

Der Juni kann also kommen!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Awesome Amethyst Project Bag

Wir stecken gerade mitten im Umzug. Das alte Nähzimmer ist jetzt ein komplettes Chaos, das Neue natürlich noch nicht eingerichtet. Mit zwei meiner Sew-Alongs habe ich noch nicht begonnen und die anderen sind gerade am Entstehen. Gott sei Dank kann man bei den 6 Köpfen dieses Mal per Hand nähen (ich hätte nie gedacht, dass ich diesen Satz einmal sagen würde 😉 )…

Im Großen und Ganzen läuft alles ziemlich gut. Wir übernachten schon seit Freitag in der neuen Wohnung, Küche, Bad und Kinderzimmer sind größtenteils fertig eingerichtet. Am nächsten Wochenende folgen die restlichen Möbel und dann wird entweder ein Container bestellt oder mehrmals zur MVA gefahren.
Frederik ist erst einmal aus dem neuen Bett gefallen und Benjamin fährt mit seinem blauen Pukylino vom Osterhasen durch den Flur.

Ich muss aber unbedingt noch zeigen, was ich Ende März/Anfang April genäht habe: Die Amethyst Project Bag. Damit kann ich dann beim SEW SWEETNESS BAG CONTEST 2017 mitmachen.

Dieses Schnittmuster musste ich unbedingt haben als ich den Newsletter erhalten habe. Wo sonst soll man denn bitte die zwölf Blöcke standesgemäß aufbewahren? Das Nähen der Project Bag war wirklich ein Abenteuer. Zwischendurch dachte ich doch tatsächlich, dass meine Kinder auch eine bekommen und sie darin ihre Malsachen aufbewahren können. Aber am Ende war ich mir sicher, dass dies eine Tasche ist, die nur einmal genäht wird. Obwohl das Ergebnis wirklich sehenswert ist. Und überhaupt, war das Ganze ja gar nicht so schlimm (und vielleicht wäre es ja noch einfacher gewesen, wenn ich die richtigen Vlieseinlagen gehabt hätte). Der Stand ist allerdings fantastisch. Ich habe mit Tischsets aus Filz stabilisiert.

Die Innentaschen habe ich – anders als in der Anleitung – mit Webband angenäht, bzw. die Naht verschönert und auf der Außenseite wurde selbstverständlich noch ein Webbandanhänger angebracht, in den man einen Karabiner samt Schlüssel einhängen kann.

Puh, hoffentlich regnet es nächstes Wochenende nicht, ich bin froh, wenn wir alles geschafft haben!

Dann gibt es auch mal wieder Bilder von der Galerie!

Bis demnächst,
Sonja 😉

Parkett: Geölt, nicht versiegelt

Zuerst die wirklich gute Nachricht: Der Boden in Schlafzimmer, Galerie (unterer Bereich) und Kinderzimmer (seit gestern!) ist fertig… In den ersten beiden sind sogar die Randleisten schon komplett angebracht, das heißt, unserer Wasserbettumzug kann wie geplant am 5. April stattfinden – und der Rest kommt dann am darauffolgenden Wochenende.

… Und der Boden ist geölt. Ob das jetzt die richtige Entscheidung war wird sich zeigen. Der Boden war vorher nämlich versiegelt, pflegeleicht in der Reinigung und hat im Großen und Ganzen noch ganz gut ausgeschaut. Aber unser Parkettleger hat uns versichert, dass er jetzt nur noch ölt und das Ausbessern von kleineren Kratzern so viel besser erfolgen kann.

Die etwas höheren Randleisten verdecken Gott sei Dank unsere etwas zu kurz geratenen Tapeten.

Und noch etwas habe ich heute fertig gestellt: Das unmögliche Schnittmuster. Das Binding sieht zwar nur von vorne sehr gut aus, aber immerhin habe ich die Ecken einigermaßen hinbekommen. Beim nächsten Mal – oh ja, ich mache natürlich noch eins, aber erst gegen Ende des Jahres – werde ich auch anders quilten. Bin gespannt, wo dieses hier zum Einsatz kommt.

Und weil vom Stoff noch einiges übrig war habe ich noch einen Badvorleger (Experiment mit farbigem Stoff nach dieser Anleitung) für meine Mama gebastelt. Da ist noch reichlich Luft nach oben, zwei Lagen Vlies waren offenbar doch zu voluminös und die Berechnung der Bindingbreite hat so überhaupt nicht gepasst (war auch kein Berechnen, sondern ein „müsste ungefähr so viel sein, also auf geht’s!“)

Wird auch noch mal probiert, allerdings mit einem anderen Vlies.

In den nächsten Tagen muss ich unbedingt noch meine Tasche mit Patchworkelement nähen, da sitze ich schon dran aber im Moment klemmt es kurz vor Schluss.

Und dann kommt der Umzug!

Bis demnächst,
Sonja 😉